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Bahn stellt Verkehr im Pegnitztal ein

Region fordert schnelle Lösungen statt Verzögerungen

Hersbruck, 18. September 2025

Die jüngsten Prüfungen der Bahnbrücken im Pegnitztal haben ergeben, dass mehrere Bauwerke nicht mehr befahrbar sind. Ab morgen wird deshalb der gesamte Bahnverkehr auf der Strecke – sowohl für Personen- als auch für Güterzüge – eingestellt.

„Diese Entwicklung ist ein schwerer Rückschlag für unsere Region. Es handelt sich hier nicht nur um ein Versagen der Bauwerke, sondern auch ein komplettes Versagen des DBManagements! Der einzurichtende Schienenersatzverkehr bedeutet jahrelangen ökologischen und organisatorischen Wahnsinn. Hersbruck und die umliegenden Orte werden noch stärker durch zusätzlichen Straßenverkehr belastet. Wir werden nicht nachlassen, uns für eine sichere und moderne Bahnverbindung im Pegnitztal einzusetzen“, erklärt Fraktionssprecher der FREIEN WÄHLER im Kreistag und Bürgermeister der Stadt Hersbruck Robert Ilg.

Auch Landrat Armin Kroder zeigt sich besorgt: „Damit sind unsere schlimmsten Befürchtungen eingetreten. Berufspendler, Schülerinnen und Schüler sowie Gäste der Region sind jetzt von einem Tag auf den anderen abgehängt. Seit Jahren warnen wir vor den Verzögerungen bei den dringend nötigen Sanierungen. Statt entschlossenem Handeln gab es Blockaden – jetzt zahlen die Menschen im Pegnitztal den Preis dafür.“
Kroder, die gesamte Kreistagsfraktion sowie MdL Felix Locke betonen, dass sie sich seit Jahren mit Nachdruck dafür einsetzen, dass die Brücken im Pegnitztal endlich instandgesetzt werden. „Der jetzt eingetretene Knall ist ein regelrechter Super-GAU für den Bahnverkehr im Nürnberger Land“, heißt es unisono.

Deutliche Worte findet auch der Landtagsabgeordnete Felix Locke: „Es ist nicht nachvollziehbar, dass Milliarden-Sondervermögen beschlossen werden, die Infrastruktur der Bahn aber weiterhin nicht ausreichend Mittel bekommt. Berlin hat hier Prioritäten falsch gesetzt – mit gravierenden Folgen für die Menschen vor Ort. Wer den zukunftsfähigen Ausbau mit Elektrifizierung will, darf die Basis, nämlich intakte Brücken, nicht jahrelang vernachlässigen.“

Die Vertreter aus dem Nürnberger Land fordern nun Geschlossenheit in der Region: „Jetzt ist nicht die Zeit für Eisenbahnromantik und Ideologien. Wir brauchen endlich eine klare Perspektive für die Sanierung und den Ausbau der Strecke“, betont Ilg.
Klar ist: Dieser untragbare Zustand muss sofort behoben werden – Berlin muss JETZT handeln!

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Pressekontakt:
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Tel.: 09123 9987400
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