München, 11. Dezember 2025
Die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt beschäftigt Bayern weiterhin massiv: zu wenig Neubau, hohe Nachfrage und eine Bürokratie, die Bauvorhaben ausbremst. Vor diesem Hintergrund fordert Felix Locke, Landtagsabgeordneter und Parlamentarischer Geschäftsführer, eine deutliche Absenkung überzogener Standards im Bauwesen.
„Wir müssen endlich Lösungen schaffen, damit Wohnen wieder bezahlbar wird. Viele technische Vorgaben sind inzwischen so umfangreich und praxisfern, dass sie Bauprojekte unnötig verteuern und verzögern. Davon sind vor allem Kommunen, Bauherren und junge Familien betroffen“, erklärt Locke.
Ein zentraler Baustein des Dringlichkeitsantrags, den die FREIEN WÄHLER eingebracht haben, ist die breitere Einführung des Gebäudetyps E. Er ermöglicht vereinfachte Bauvorschriften und standardisierte Abläufe. „Der Gebäudetyp E zeigt, dass wir schneller und kostengünstiger bauen können, ohne bei Sicherheit, Qualität oder Barrierefreiheit Abstriche zu machen“, so Locke weiter.
Der Abgeordnete betont, dass bestehende gesetzliche Mindeststandards selbstverständlich weiterhin gelten. Überzogene Anforderungen – insbesondere im Schall- und Brandschutz sowie bei der Anwendung von DIN-Normen – müssten jedoch kritisch geprüft und reduziert werden, da sie hohe Kosten verursachen, ohne den späteren Bewohnerinnen und Bewohnern einen realen Mehrwert zu bieten.
„Unser Ziel ist klar: Wir wollen den Wohnungsbau in Bayern wieder voranbringen und die Menschen spürbar entlasten. Eigentum und Wohnraum müssen wieder erreichbar sein – für Familien genauso wie für kommunale Bauträger“, sagt Locke abschließend.
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